Der FV Laudenberg, aufgrund der langen Verletztenliste und der Tabellensituation mit dem Rücken zur Wand, begann verheißungsvoll, verteilte aber zu früh Weihnachtsgeschenke. In der 3. Spielminute passte Gramlich nach zielstrebigem Angriff zurück auf Pföhler, der den Ball über den Gästekeeper ins lange Eck zur Führung für die Platzherren einschoss. Der Tabellenletzte hielt auch in der Folgezeit gut mit, machte aber kurzzeitig in der Abwehr keine gute Figur. Denn in der 10. Minute brachte ein unglückliches Eigentor den Ausgleich. Nach verteiltem Spiel auf rutschigem Gelände konnte der FV Keeper in der 28. Minute einen Flugball nicht unter Kontrolle bringen und die Gäste trafen zur Führung.
Schweinberg, im Angriff nun gefährlicher, hatte auch beim 1:3 in der 35. Minute das Glück des Tüchtigen, als der Ball von der Lattenunterkante den Weg ins Tor fand. Kurz vor der Pause fiel das 1:4, zehn Minuten nach dem Wechsel das 1:5. Mit einer einstudierten Kopfballstafette erhöhte Schweinberg in der 75. Minute auf 1:6. Die FV-Akteure waren bemüht, die Niederlage in Grenzen zu halten. Zu allem Überdruss kam nun eine Fehlentscheidung des Unparteiischen, der einen "sauberen" Ballgewinn im Strafraum mit Elfmeter bewertete, der zum 1:7 führte.
Fränkische Nachrichten
05. Dezember 2011